Simulation

Aus Wissen gegen Minen

Wechseln zu: Navigation, Suche

Zugang zu anderen Sprachen: English

Eine bewährte Methode in der Wissenschaft zur Lösung von komplexen Problemen lässt sich wie folgt beschreiben:

- Für ein komplexes System wird zunächst ein Modell erstellt und im Rechner simuliert.

- Die Simulation wird durch Messungen korrigiert und optimiert.

- Erst danach beginnt die Entwicklung des eigentlichen Produkts, in unserem Fall des Detektors. Dieser wird durch experimentelle Tests validiert, die sich aus der vorhergehenden Simulation ergeben.

- Ehe der Detektor im Feld zum Einsatz kommt, muss er noch Zuverlässigkeitsprüfungen bestehen.

Für die äußerst komplizierte Problematik der Landminendetektion muss ebenso vorgegangen werden.


Simulationstool

Der erste Schritt ist die Schaffung eines geeigneten Simulationswerkzeuges. In einem online zur Verfügung stehenden, hoch entwickelten Softwaretool ist dann das weltweit existierende Fachwissen, die reichhaltigen Erfahrungen der Wissenschaftler der verschiedenen Fachgebiete, der Detektorhersteller und der Minenräumer zusammengefasst und für die Landminenproblematik aufbereitet. Auf diese Weise wird eine interdisziplinäre Bündelung von Fachwissen für eine systematische Analyse von Minendetektionsverfahren erreicht. In diesem Sinne dient das Tool auch als Basis für das Kompetenznetzwerk.

Für die Entwicklung eines derartigen Online-Tools existiert ein Projektplan; ein Finanzierungskonzept wird gegenwärtig erarbeitet.

Persönliche Werkzeuge