Information Management System for Mine Action
Aus Wissen gegen Minen
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In der Zeit des Krieges im Kosovo entwickelte das Center for Security Studies (CSS)im Auftrag des Geneva International Centre for Humanitarian Demining (GICHD) ein Informationssystem, mit deren Hilfe die Minenräumung erleichtert werden sollte. Dabei verbessert das IMSMA durch die Speicherung von Informationen über Minen in einer Datenbank nicht nur die Entscheidungsfähigkeit, in welchem Maße und nach welcher Priorität die Minenräumung stattfindet, sondern verbessert dabei auch die Koordination und Informationspolitik in der Minenräumung. Es kombiniert dabei leistungsfähige Datenbanken mit der Technologie von geographischen Informationssystemen (GIS) und bietet dadurch eine Unterstützung für folgende Aufgaben:
- Rascher Aufbau von landeseigenen Minenräumungs-Zentren durch Einsatz von standardisierten, betriebsbereiten Informationssystemen
- Präzise Aufzeichnung und Bewertung der Landminen-Problematik sowie des sozioökonomischen Einflusses
- Anwendung dieser Daten für die Entscheidungsunterstützung bei der Optimierung der Ressourcen-Allokation
- Beobachtung der Fortschritte der Mienenräumungs-Aktivitäten und der damit zusammenhängenden Reduktion der Gefahr von Landminen und Blindgängern
- Einfachere Information von Zivilbevölkerung, Helfern und internationalen Friedenstruppen über gefährliche Gebiete
- Einfache Veröffentlichung von Informationen über den Status der Minenproblematik via Internet
Bereits der erste Einsatz 1999 im Kosovo war erfolgreich. So wurde der Kosovo dank IMSMA bereits Ende 2001 von allen Landminen befreit. Seitdem ist IMSMA von der UNO ein anerkannter Standard für Minenräumungs-Informationssysteme und wurde im September 2005 bereits von 41 Ländern genutzt. Das Projekt dieses Informationssystems wurde nach dieser erfolgreichen Einführung dem GICHD übergeben.[1][2]